| Mehr als 10 Jahre Fahrrad Schmidt
Die Firma Fahrrad Schmidt wurde im Dezember 1990 durch den Senior Harald Schmidt mit dem Firmensitz in Tabarz gegründet. In den Jahren 1990 bis 1995 hat der damalige Inhaber der Firma Fahrrad Schmidt Filialen in Tabarz, Friedrichroda und Eisenach aufgebaut. Da sich die Standorte Tabarz und Friedrichroda nicht so schnell wie im Unternehmenskonzept entwickelten, wurde das Augenmerk auf die stark im Wachsen befindliche Industriestadt Eisenach gelegt. Die Geschäfte in Tabarz und in Friedrichroda wurden zeitgleich geschlossen und ein Umzug nach Eisenach in ein großes Ladenlokal war getan. Dennoch verlor der Senior Tabarz nicht aus den Augen. Im Laufe von zehn Jahren etablierte er - mit viel Engagemenz und Hilfe der ganzen Familie - Wettkämpfe im Radsport, der zum Mekka der Mountainbiker avancierte. Sportliche Höhepunkte und auch kleine Wettkämpfe unter der Regie von Fahrrad Schmidt sind aus dem Gemeindeleben nicht weg zu denken. Als dann Harald Schmidt im Januar 2000 aus Altersgründen sein Amt als Inhaber und Geschäftführer niederlegte, wurde die Firma von mir, Sören Schmidt, mit einem neuen Ladenlokal in Tabarz übernommen. Nicht nur das Geschäft wurde neu, es wurde auch wieder mit neuen Inhalten und neuen Ideen belebt. Das Einzugsgebiet und Wirkungsgebiet vergrößerte sich, das Geschäft selbst wurde zum Aufenthaltsort und Anlaufpunkt für viele Jugendliche. Da sich Tabarz im Laufe der Zeit zu einem attraktiven Kneip- und Luftkurort entwickelte, in dem sich der Sport neben dem Kur- und Fremdenverkehr zum aktiven Standbein der Gemeinde mauserte, wuchsen schnell die Bestrebungen, zu expandieren. Mein sportlicher Werdegang Ich enstamme einem dem Sport verbundenem Elternhaus. Meine Mutter, selbst Sportlehrerin, unterwies mich schon sehr früh in verschiedenen Sportarten. Sie machte mich vertraut mit dem Leben und den Verpflichtungen, die man als Sportler einzugehen hat. Mit der Einführung in die Schule wuchs meine Begeisterung für den Sport noch mehr, besonders für die Leichathletik. Nach ein paar kleinen Erfolgen bei Schulsportspielen und Kreismeisterschaften, wurde ich in eine Trainingsguppe aufgenommen. Hier steigerte ich meine Erfolge bis zum Jahr 1990. Durch den häufigen Besuch von Radsportveranstaltugen, die eine Betriebssportgruppe organisierte, wollte ich auch einmal an einem Radrennen teilnehmen. Mein erstes Rennrad war das Begrüßungsgeschenk unserer Verwandten aus Westberlin, die einen Fahrradgroßhandel betrieben. :) In den ersten Jahren habe ich an einigen Straßenrennen in Thüringen teilgenommen, bei denen ich mich unter den ersten drei Fahrern einreihen konnte. Zwei große Rundfahrten habe ich in Frankreich bestritten. Mehrere Maratons gehörten auch zum Programm. Da ich in Thüringen zu Hause bin, habe ich oft in den Bergen mit dem Mountainbike trainiert. So entdeckte ich dieses Fahrrad für mich und begann nun das professionelle Training unter ärztlicher Überwachung im Trainingszentrum Regensburg bei Dr. Thomas Gleissner. Er führte mich zu sportlichen Höhepunkten, die ich auch in verschiedenen Trainingslagern im Schwarzwald und auf Marllorca vorbereiteten konnte. So wurde ich mehrfacher Thüringer Meister im Downhill und Crosscountry und belegte vordere Platzierungen in der Bundesliga DH/CC und im Weltcup DH. 1998 begann ich das Studium zum Sportmanager. Diese Richtung wählte ich, da mich meine Eltern schon in meiner aktiven Fahrerzeit in die Organisation von Radsportgroßveranstaltungen involvierten. Immerhin brachten wir es auf zehn Downhill- und Crosscountryveranstaltungen, wobei zwei Deutsche Meisterschaften im Downhill von der Familie Schmidt federführend organisiert wurden. Seit einem Jahr liegt der Hauptanteil der zu leistenden Arbeit bei mir. Im Jahre 2000 übernahm ich neben der Fortführung meines Studiums das Fahrradgeschäft meines Vaters und erfüllte es mit neuen Ideen. Das handwerkliche Geschick zum Umgang mit der Technik und den fachkompetenten Umgang mit den Kunden erlernte ich bei meinem Vater. Jeden zweiten Sonntag gibt es eine geführte Radtour für verschiedene Ansprüche - auch Kinder kommen auf ihre Kosten. Seit dem 1. August hat mein jüngerer Bruder in meinem Geschäft die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel begonnen. Er soll sich nach seiner Ausbildung intensiv um das Geschäft bemühen, wobei meine Priorität in der Organisation von Veranstaltungen liegen wird. |